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Der Leseclub Augustiniok ist in der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises.


Mittwoch, 6. August 2014

The Diviners - Aller Anfang ist böse von Libba Bray

Zenith, Ohio, 1926:
Evie O'Neill ist ein Partygirl mit einer starken Vorliebe zu Alkohol. Doch ihre Eltern schätzen ihre nächtlichen Partyausflüge ganz und gar nicht; denn ihre Eltern sind hochangesehen in Zenith und eine betrunkene Tochter auf Partys hinterlässt nunmal keinen guten Eindruck.
Kurzerhand wird Evie, nach einem weiteren trunkenen Zwischenfall, zu ihrem Onkel nach New York geschickt. Dort kann sie nun ohne weiteres das wilde Partyleben genießen, bis ein Serienmörder die Stadt mit graußigen Ritualmorden heimsucht.
Die Polizei tappt erfolglos im Dunkeln, den der Mörder scheint übernatürliche Kräfte zu besitzen; doch Evie lässt sich davon nicht abschreken, denn auch sie scheint nicht einfach nur eine wilde Partymaus zu sein...


Als ich begonnen hatte das Buch zu lesen, fiel es mir anfäglich schwer dabei zu bleiben, denn es ließt sich schwer an. Hat man aber doch einmal die ersten 50 Seiten hinter sich wird das Buch eine reinste Goldgrube.
Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen, immer mehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Das Buch fängt unscheinlich an, steigert sich aber dann in ungeahnte Höhen hinauf. Man merkt den richtigen Spannungsaufbau, der auch tatsächlich erst am Ende des Buches seinen finalen Höhepunkt erreicht.
Auch die Schreibart ist wunderbar, da man sich das ganze ziemlich Bildhaft vorstellen kann, sowohl die Leichen, als auch die ganze Geschichte drumherum. Es ist, als würde man einen Film anschauen.
Das, mehr oder weniger, plötzliche Ende lässt auf einen zweiten Teil hoffen.
Mein Fazit zu diesem Buch lässt sich mit einem Wort beschreiben: Grandios!

Wertung:
Titel: *****
Cover: *****
Buch: *****

Das Buch ist für alle ab 15 Jahren; für schwache Nerven ab 16 :D


Lara (16)