Nominierungen 2017

Der Leseclub Augustiniok ist in der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises.


Montag, 31. August 2015

Wie ich in High Heels durch die Zeit stolperte


Mandy Hubbard

Ravensburger Verlag



So hatte Callie sich die Klassenfahrt nach London nicht vorgestellt: Nach zwei Schritten in ihren nagelneuen High Heels stolpert sie und landet im 19. Jahrhundert.
Zum Glück findet sie Unterschlupf im eleganten Herrenhaus von Harksbury. Doch das Leben in der Vergangenheit steckt voller Tücken (drei Worte: Korsett. Knicks. Kringellöckchen).
Und dann ist da noch der unglaublich arrogante aber leider auch unglaublich gut aussehende Lord Alex...

Ich fand das Buch ok aber nicht super. Die Geschichte war schön und mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, leider war das Buch zu detailliert und zu ausführlich geschrieben, ab der Hälfte des Buches wurde die Geschichte langweilig und zog sich. Am Ende hätte man dagegen noch ausführlicher werden können, das Buch endete meiner Meinung nach zu schnell. Sonst hat mir das Buch gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen.


Ab 13





Gelesen von Marlene (14)




Freitag, 28. August 2015

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing

 FJB



Violet Lasting lebt in der Einzigen Stadt, deren Mauern die Bewohner vor zerstörerischen Wassermassen schützen. Das 16jährige Mädchen ist aufgrund ihrer Gabe ein Surrogat, welches unglaublich wichtig für den Adel ist. Ihre Begabung besteht aus der Veränderung der Dinge durch pure Gedankenkraft und verhilft ihr zu einem Leben im Juwel, dem Herzen der Einzigen Stadt. Doch sie muss schnell erkennen, dass hinter dem Prunk und Protz des Juwels keine heile Welt steckt, sondern Hinterlistigkeit und Lügen des Adels den Ton angeben. Kann sie dieser Welt entkommen und eigene Entscheidungen treffen um endlich ein selbstbestimmtes Leben zu führen...?


Dieses Buch hat mir mittelmäßig gefallen. Einerseits habe ich es gern gelesen und wurde unterhalten, aber mehr auch nicht. Einige Kritikpunkte gibt es auf jeden Fall. Zuerst möchte ich aber auf die positiven Aspekte eingehen. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es  in sich stimmig ist und das Thema Juwel sehr schön aufgreift. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Geschichte an sich, wie schon erwähnt, sehr unterhaltsam und an einigen Stellen spannend ist. Auch das Umfeld und die Eindrücke der Protagonistin beschreibt die Autorin anschaulich, was mir sehr wichtig ist. Manche Autoren beschreiben indirekt, indem sie hauptsächlich die Gefühle der Personen beschreiben und man sich so das Umfeld konstruiert, doch Amy Ewing legt den Fokus eher auf Äußerlichkeiten.
Was mir schnell bewusst wurde ist aber, dass mir die beste Freundin der Protagonistin wesentlich sympathischer ist und ich erstaunlicherweise deren Geschichte sehr viel lieber gelesen hätte. Durch Violet erhält man nur Einblicke, diese fand ich aber sehr interessant und spannender als die eigentliche Geschichte. Die Protagonistin erschien mir oberflächlich und nervte mich teilweise. Ein anderer Punkt ist, dass es sich um ein Buch handelt, auf das erst ein zweiter Band folgen wird, das heißt, das Buch endet mitten in der Geschichte, was ich immer sehr schade finde. Ich denke, ich werde den zweiten Band auch lesen, allerdings nur weil ich hoffe, mehr über die beste Freundin zu erfahren. Der nächste Punkt ist der, dass die Aufgabe der Surrogate, die ich nicht verraten werde, mir fast pervers und grausam erscheint und die ich auf keinen Fall erwartet hätte! Als letzten Punkt habe ich den Titel "Das Juwel - Die Gabe". Hier frage ich mich, ob sich die Autorin vielleicht nicht entscheiden konnte. Geht es um das Juwel in der Einzigen Stadt oder um die Gabe der Surrogate, also von Violet Lasting? Natürlich geht es in dem Buch um beides, aber auf mich wirkt der Titel unentschlossen. Einer der beiden würde völlig reichen, also beispielsweise nur "Das Juwel". Dass es auch um eine Gabe geht, steht ja im Klappentext. Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte für jeden, der einfach so mal wieder ein Buch lesen möchte. Das heißt allerdings, dass das Buch keinesfalls zu tiefgründigen Gedanken anregt!

leicht - unterhaltsam - anschaulich

All age



Gelesen von Merle (16)


Montag, 24. August 2015

Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken

Sabba Tahir

One Verlag

 



Du hasst sie bis aufs Blut, denn sie haben deinen Bruder entführt.
Er war der Einzige, der dir in dieser trostlose Welt Hoffnung gab und du schwörst Rache.
Deine einzige Wahl ist der Untergrund.
Deine neue Rolle: Sklavin unter deinen Erzfeinden.
Du bist Laia und nichts kann dich aufhalten.

Du hasst das tägliche Blutvergießen und die Vernichtungswut deiner Freunde.
Dein Weg ist vorherbestimmt, du wirst eine Maske werden.
Du willst unbedingt hier weg.
Dein einziger Weg ist die Flucht durch die Tunnel.
Du bist Elias und niemand kann dich aufhalten.

Eigentlich sind sie Erzfeinde und dennoch nimmt ihre Begegnung einen schicksalhaften Weg. Folge Elias und Laia auf ihrem Weg durch eine Welt voller Brutalität und Unterdrückung.

Ein absolut fesselndes uns packendes Abenteuer.




Gelesen von Deborah