Nominierungen 2017

Der Leseclub Augustiniok ist in der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises.


Dienstag, 27. Juni 2017

Lara oder der Kreislauf des Lebens

von Bueno, Macip, Martorell

aus dem Hanser Verlag

"Alles auf unserem Planeten ist zu etwas gut! Alle Lebewesen sind miteinander verbunden, sie beeinflussen sich gegenseitig. Das ist Teil des Lebens - und es ist erstaunlich und fantastisch"

Lara ist 14 Jahre alt und hat eine schwere Krankheit.
Das ganz Buch spielt sich in der einen Nacht ab, von der noch nicht sicher ist, ob Lara diese überhaupt überleben wird.
Am Anfang dieser Nacht kommt Carmen, eine Krankenschwester, zu Lara ans Bett und verwickelt Lara in ein Gespräch über das Leben und seine Bedeutung. Angefangen bei winzigen Bakterien wandert ihr Gespräch über Tiere, den Menschen und auch die Bedeutung des Lebens für den Planeten Erde. Immer tiefer tauchen sie in die Biologie ein und stellen sich Fragen wie was es eigentlich bedeutet zu leben und was es mit dem Tod auf sich hat. Lara wird immer mehr bewusst, dass es eigentlich an ihr liegt, ob sie kämpft und die Chance nutzt, die sie hat um diese Nacht zu überleben oder ob sie aufgibt.
Doch wie sie sich dann entscheidet möchte ich hier nicht verraten.
Das Buch regt wirklich zum Nachdenken an. Mir ist oft aufgefallen, wie ich zum Beispiel beim Essen immer wieder Anregungen dieses Buches ins Gespräch einbringe. Und es hat dann auch wirklich viel Spaß gemacht, die Gedanken weiterzudenken und in der Familie oder mit Freunden darüber zu diskutieren.
Das Buch hat nur relativ wenig Seiten und diese bestehen hauptsächlich aus einem Dialog zwischen Lara und Carmen doch auch in nur wenigen Seiten kann sehr viel gesagt werden. Zwischen den einzelnen Kapiteln befinden sich wunderschön illustrierte Seiten. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Es ist auf jeden Fall ein Buch, welches man gelesen haben muss, wenn man sich gerne mit Biologie oder dem Leben an sich auseinandersetzt.

Gelesen von Svenja

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