Nominierungen 2017

Der Leseclub Augustiniok ist in der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises.


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Montag, 9. Februar 2015

Rain - Das tödliche Element von Virginia Bergin aus dem KJB Verlag

Buchbesprechung von Katrin (16)






Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich hohe Erwartungen an diesen Thriller hatte, da der Klapptext und die Rückseite des Buches sehr gut geklungen, und mich sofort gefesselt haben. Ich muss jedoch sagen, dass ich leider enttäuscht worden bin ...
Die Geschichte ist zwar wirklich gut, doch sie wurde einfach nicht gut genug ausgebaut. Die Protagonistin ist in etwa in meinem Alter und wirkt einigermaßen sympathisch, aber trotzdem konnte ich Ihre Handlungen manchmal einfach nicht nachvollziehen. Leider weckten auch die dramatischen Szenen im Buch nicht wirklich, Emotionen in mir hervor. Ich weiß nicht wie ich das begründen kann, aber irgendwie schafft es die Autorin nicht.  Der Schreibstil wurde extra "jugendlich" gewählt (es ist eine Art Tagebuch aus Ruby's sicht), allerdings ist er meiner Meinung nach zu einfach und wirkt sehr kindlich. Schimpfwörter werden mit Schmetterlingen dargestellt, dies hat zwar einen Grund, aber es ist total nervig und deshalb wirkt das Buch als wäre es für ein Kleinkind geschrieben ...
Um nochmal auf die Geschichte zurückzukommen : auch diese ist kindlich beschrieben und zieht sich unnötig lange. Es passiert im Grunde genommen immer das Selbe und eine Spannung kommt nicht wirklich auf. Zwar bleibt das Ende offen, doch das war irgendwie bei der fehlenden Handlung klar und das einzig mögliche ...
Trotzdem würde ich mir den zweiten Teil ganz bestimmt nicht kaufen!
Fazit: Ich bin wirklich ziemlich enttäuscht von diesem Thriller und frage mich immer mehr, für wen dieses Buch geschrieben sein soll, bzw. für welche Altersgruppe: Meine Altersgruppe ist schon zu alt, aufgrund des kindlichen Schreibstils, für Jüngere ist die Geschichte dann aber doch zu krass. Also kann ich den Thriller trotz der vielversprechenden Aufmachung leider nicht weiterempfehlen.
 

Donnerstag, 25. September 2014

Gina Mayer "Alle Augen auf dich" aus dem Script5 Verlag

Buchbesprechung von Katrin


Myriam spielt in einer Internetserie mit, genannt Missing. Wie in der Serie wird sie nun auch im echten Leben entführt ...
Die Täter hinterlassen jedoch keine Spuren und die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch dann stellen die Entführer immer wieder Videos von Myriam auf die Website der Serie. Immer mehr Leute sehen sich das Ganze an und fiebern mit Myriam mit, denn sie ist es, die auf den Videos zu sehen ist: verletzt, verzweifelt, schmutzig, gedemütigt. Die ganze Welt sieht sie in ihrem Verlies. Die Videos werden immer dramatischer und so schießen die Klickzahlen in die Höhe.
Erst recht, als die Entführer ihre erste Bedingung verkünden: Sie wollen zwei Millionen Euro, finanziert durch Crowdfunding ...

Die Geschichte in dem Thriller ist wirklich faszinierend und eine gute Idee, da sie die moderne Technik mit Verbrechen verbindet. Allerdings wird die Geschichte oft nicht so gut und spannend dargestellt, wie sie sein hätte können, das heißt, man hätte mehr daraus machen können. 
Der Thriller ist zwar spannend, zieht einen aber nicht so in den Bann wie andere Thriller, die ich schon gelesen habe. Vielleicht liegt das daran, dass oft zu viel über das Leben der Kommissarin und des Freundes des Opfers erzählt wird. Dies ist zwar gut, nimmt aber häufig ein bisschen die Spannung. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut und passt zu der Geschichte. 
 
Zusammengefasst, finde ich den Thriller ganz gut, man hätte jedoch mehr daraus machen können, denn die Story hat echt Potenzial! 
 
 Alter: ab 14

 

 

Katrin (15)